A Green Search Engine

The name Forestle is deducted from the word “forest”. Forestle is a “green Internet search engine”. We use our advertising revenue to protect endangered rainforest regions in order to keep our worlds most precious ecosystems intact and fight global warming.
Forestle earns advertising revenue from clicks on “sponsored links”. These are text links which are displayed next to the generic search results on the result page of our search engine. The sponsored links at Forestle are delivered by our partner Yahoo.
All of our income (minus about 10% administrative costs) is donated to the adopt an acre program, which is run by The Nature Conservancy – one of the most renowned environmental protection organizations in the world. They use the money, which is generated by Forestle, for the sustainable protection of the most precious rainforests on our planet.
As far as i can see, Forrestle works pretty well. Sometimes even more hits than elGoog. But i can’t say anything about the quality, so check it out yourself! Ah and spread the word! Great idea.
Forestle is availlabe in many languages and even offers a search plugin for every common browser. Click clack!
Oder warum die GEMA abgeschafft gehört.
Diesem Beitrag von Andreas Janson aus der Mailinglist des Landesverbandes Berlin der Piratenpartei braucht man eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Sehr viele gute Feststellungen und Ideen zu Verwertung und Lizensierung von Musik im digitalen Zeitalter. Word!
Hallo,
ich als Musiker möchte auch mal meinen Senf dazugeben.
Bitte, bitte, bitte tretet nicht für eine weitere Zwangsabgabe ein. Davon profitiert der kleine Künstler (=99% der Kulturschaffenden) eh nicht. Wir sollten unsere Zeit nicht damit vergeuden, ein hoffnungslos kaputtes System zu reparieren oder überholte Ideen in die Informationsgesellschaft hineinzutragen.
Wir vertreiben unsere Alben seit 2006 unter einer CC-Lizenz. Was ich seit dem gelernt haben:
- Es geht nicht nur um die Künstler sondern auch um den einfachen und günstigen Zugang zu Kunst.
- Privates kopieren darf _nie_ strafbar sein.
- Privates kopieren muss kostenlos möglich sein.
- Fans kaufen trotzdem noch CDs (nicht umsonst war das meistverkaufte Album auf Amazon 2009 ein Creative-Commons-Album)
- Künstler haben eh nie nennenswert an CDs verdient – nur die Verwertungsgesellschaften. Selbst die ganz großen Bands kriegen pro verkaufter CD nur ein paar Cent.
- Künstler verdienen mehr an CDs, wenn sie Labels / Verwertungsgesellschaften umgehen
- Merchandise etc ist eine weitere gute Einnahmequelle
- Die GEMA verhindert Kunst. In ihrer jetzigen Form gehört sie abgeschafft, da sie kleinen Künstlern nur Steine in den Weg legt und Geld an die oberen 1% umverteilt, ohne dass man etwas dagegen tun kann.
- Der Künstler sollte selbst entscheiden können, inwiefern er kommerzielles Kopieren zulässt.
- Kommerzielle Verwendung unserer Musik hat sich zu unserer lukrativsten Einnahmequelle entwickelt.
- Jamendo ist eine hervorragende, lukrative Alternative zur GEMA.
- Jegliche Kultur-Zwangsabgaben gehören abgeschafft, da sie den Markt verzerren (meist zu Gunsten einiger Weniger). Bei Theatern u.ä. würde ich noch mit mir reden lassen, aber Leermedienabgaben, GEZ, GEMA, Kulturflatrate etc gehen gar nicht und sind nicht im Interesse der meisten Kulturschaffenden
- Sehr, sehr Künstler leben noch im letzten Jahrhundert, zumindest was ihr Wissen über und ihre Einstellung zu geistigem Eigentum anbelangt
Was meiner Meinung nach gemacht werden müsste, um einen Interessensausgleich zwischen Urhebern und Konsumenten zu schaffen und dem Großteil der Künstler beste Voraussetzungen zu bieten, tatsächlich einmal Geld mit ihrer Musik zu verdienen (Achtung, manches wiederholt sich):
Read the rest of this entry
“Interessant” (um es mal möglichst neutral zu formulieren), wie anscheinend viele SPD Abgeordnete ihre Ja-Stimme rechtfertigen: einer von vielen Beiträgen des Law Blogs zum umstrittenenen Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornografie.
Man mag ja von Carsten Dobschats Wortwahl halten, was man möchte – im Kern hat er Recht!
Wer es ganz genau wissen möchte, welcher Abgeordnete des Bundestages wie abgestimmt hat, der kann hier auf der offiziellen Liste nachschauen.
(Eigentlich hätte man ja viel früher auf das Thema eingehen sollen, aber ich war in den letzten Wochen und Monaten zu sehr mit Arbeiten, Updaten und Sicherheitslücken finden und schliessen beschäftigt, als dass ich den eigenen Blog noch von hinten sehen wollte. Entschuldigt. Ich gehe aber davon aus, dass die Sache allgemein bekannt ist. Wer mit der Materie dennoch nicht vertraut ist, einfach die Hand heben, dann reich ich gerne was nach.)
Nachtrag: Interessante Idee in den Kommentaren von Markus:
Man könnte mal darüber nachdenken, ob man im Zuge der Einführung der Manager-(Mit-)Haftung auch eine Politiker-Haftung einführt. Im Falle der Verabschiedung von Gesetzen, welche für den Durchschnitts-Parlamentarier als verfassungswidrig zu erkennen sind, die Verfahrenskosten von deren Vergütung abziehen. Im Wiederholungsfall ein Berufsverbot :-)
Ist halt schwierig jemanden beizubringen, dass man bestimmte Dinge besser erst gar nicht macht anstatt darauf zu bauen, dass Leute, die mehr davon verstehen, schon wieder aufräumen werden. Vorallem wenn keinerlei persönliche Konsequenzen drohen, auch wenn sie noch so gering sein mögen.
Word!
Nachtrag 2: Bilder von der Demo heute in Berlin. (Daher auch das Bild oben) Klick!
A pair of economists have released a report arguing that file-sharing doesn’t stifle the creation of music, films, and books. On the contrary, they say, weaker copyright protection has benefited society.
Felix Oberholzer-Gee of Harvard University and Koleman Strumpf of the University of Kansas recently published a working paper (that is, a complete draft of a work-in-progress study soliciting feedback) to Harvard Business School asserting the benefits of internet piracy.
While the study concedes that piracy may harm some business models, it says the technology hasn’t killed the incentives behind artists and entertainment companies to produce new works.
And that, the paper says, is the real point behind copyright.
Get the whole article at TheRegister.co.uk – you’ll find a copy of the working paper over there, too.
It(’s) work(s)…:
The Html Patchwork comprises of 216 fabric patches individually embroidered with their websafe colour codes and stitched into a collective patchwork quilt. The Patchwiki is a collective website with a page for each individual stitcher. You can view the wiki pages by clicking on the patchwork represented here.
The Html Patchwork will be presented in the Open Source Embroidery Exhibition at BildMuseet, Umea, Sweden, 6th June – 6th September 2009, and at the Museum of Craft and Folk Art, San Francisco, 1st October 2009 – 24th January 2010.

http://www.open-source-embroidery.org.uk
Since this is my/our project I would like to quote Joana Bértholo who ‘declared interdependence’ at the socialdesignblog:
The declaration of cultural revolutionaries for 2009 is an open experiment created, stated and set forth by art-ecology-education.org. It is a “putting in words of what is already in the air.”
The intention is viral, that is, the more these ideas are being read, spoken out, thought and discussed, the more their energy will manifest in our world and in our society. It counts with the participation of everyone with whom it resonates with. This participation can be manifold – you can choose to pass it along to people you know, publish it on your own blog or website, discuss it with friends, or you can even create your own Cultural Revolutionaries actions and share it on the project’s website.
You can also get involved by translating it into your language. So far, the declaration is already available in english (below), deutsch, español, français, chinese, português de portugal, italiano, svenska, and euskera.
Read the rest of this entry
So this is a little personal note. A while ago one of us, namely Max, started his little Google-Adsense-Experiment. One of the effects was/is that I, personally, do not feel like writing or adding any new posts to SOS. I just do not like to write about paradigmshifts, while the same paradigm of ‘growth’; ‘consumerism’ and ‘making profit’ is being reinforced by google ads right next to ‘me’. I already wrote about Google a while ago. It’s just not my kind of soup, adsense, at least not the sense I sense…
Thus I hope it won’t take too long until the experiment is through.
See you then!…
Anti-Campaigning, De-Branding, Ad-Busting … wie man es auch immer nennen mag: jetzt haben sich jedenfalls die Aktivisten von Urgewald RWE vorgeknöpft, doch die scheinen sich zu wehren:
RWEs Kreativ-Agentur Jung v. Matt droht urgewald mit Strafanzeige, Gerichtskosten, Schadensersatz und sonstigen Unannehmlichkeiten und stellte ein Ultimatum bis zum 2. April 12:00 Uhr. Das Ultimatum verlangt die Unterlassung der Verbreitung des Protestmotives

Mehr dazu hier. Thomas Pleil vom Textdepot hat auch einen interessanten Artikel mit einigen weiterführenden Links dazu verfasst. Und über eine vergleichbare Aktion von Greenpeace mit Vattenfall als Adressaten haben wir auf Sound Of Sirens bereits berichtet.
Ich bin gespannt, ob und wie sich die Sache im Netz und gerade in den Blogs verbreiten wird und ob bei einem entsprechenden Echo die Anwälte von JvM kleinbeigeben werden.
(Einen netten Artikel über die sog. Macht der Blogger gibt es übrigens bei u9tupfing) Wie auch immer – spread the news! Schaden kann’s ja nicht. ;)
Mal wieder etwas in eigener Sache. Wie ihr seht, gibt es jetzt AdSense und Contaxe Anzeigen auf Sound Of Sirens. Wir haben uns bemüht, Euch nicht mit der Werbung zu erschlagen, sie farblich dem Seitendesign anzupassen und haben auch nichts im Kopfbereich oder vor dem ersten Post geändert.
Eine gute Frage ist die nach dem “warum”. Unsere Besucherzahlen sind für ein special interest blog zwar gar nicht so schlecht, jedoch werden die Einnahmen nicht einmal ansatzweise dazu genügen, auch nur die Serverkosten zu decken und sich irgendwo im Cent-Bereich bewegen – wenn überhaupt. Uns interessiert es viel mehr, wie gut die vielgelobten kontextbezogenen Anzeigen von Google und Co. wirklich sind und wie man in unserer medialen, digitalen Welt mit Werbung umgehen kann/muss.
Folgende Gedanken stehen im Zentrum:
- Ist es überhaupt möglich, auf einem Blog, das sich hauptsächlich mit Nachhaltigkeit, Natur und nichtkommerziellen Themen beschäftigt, ja sogar über De-Branding und Konsumkritik berichtet, sinnvolle, kontextbezogene Werbung zu schalten?
- Wie clever sind die Algorythmen der Anzeigendienstleister wirklich? (Die Befürchtung liegt ja nahe, dass z.B. beim “McDonald’s Post” etwas weiter unten Burgeranzeigen kommen könnten.)
- Wie wird Werbung im Internet heute wahrgenommen? Störfaktor Nr. 1?
- Oder gibt es ein Bewusstsein dafür, dass ohne Werbung viele, viele Open Source Projekte und Gratisdienste gar nicht erst möglich wären?
- Kann kontextbezogene Werbung vielleicht sogar helfen, tatsächlich neue, interessante Inhalte zu finden?
Ihr seid natürlich wie immer herzlich gerne zur Diskussion eingeladen! Wie seht ihr das?
Cookies
Wir verzichten bewusst auf die rel. neue Option des Schaltens von interessenbezogenen Anzeigen. Hierzu werden nämlich Cookies verwendet, die das Surfverhalten der Besucher protokollieren und das geht uns aus datenschutzrechtlichen Gründen dann doch ein wenig zu weit. Google weiss eh schon genug über uns. Die Problematik von behavioral targeting, wie der Werber von heute dazu sagt, wird hier gut erklärt.
Feeds
Darüberhinaus haben wir die Feeds von Auszug auf Volltext umgestellt. D.h. die Abonennten müssen theoretisch nur noch zum Kommentieren die Seite besuchen. Es gibt zwar jetzt auch Werbung in den Feeds, allerdings nur in Form eines einzelnen, kleinen Anzeigenblocks am Ende des Feeds. Der Wunsch dazu wurde ja auch ganz abgesehen von AdSense schon länger geäußert, stimmts Reto? ;)
AdBlocker
Ja, es gibt eine Möglichkeit die Werbung abzuschalten. Falls die sog. AdBlocker noch unbekannt sein sollten: das sind kleine Plugins, die sich meistens mit ein paar wenigen Klicks im Browser installieren lassen. Fortan wird die oftmals lästige Werbung ausgefiltert. Das funktioniert sogar sehr gut und läuft absolut automatisch. Einen ausgezeichneten AdBlocker für Firefox gibt es hier: AdBlock Plus. Wer auf OS X mit Safari unterwegs ist, wird hier fündig. AdBlocker sind im übrigen nicht nur für bekennende Werbehasser interessant, sondern können auch für eine flüssigere Surferfahrung sorgen, falls man an einer langsamen Leitung oder einem älteren Rechner sitzt. Gerade großformatige Flash-Werbung frisst ja gerne mal Bandbreite und/oder Ressourcen.
Um kurz nach 21 Uhr wurden am heutigen Dienstag den 24. Maerz 2009 die Wohnorte von Theodor Reppe, dem Domaininhabers von Wikileaks.de durch die saechsische Polizei, vertreten durch sieben Polizeibeamte in Dresden und vier Beamte in Zivil in Jena, durchsucht. Grund fuer die Durchsuchung sind laut Protokoll die “Verbreitung pornographischer Schriften” und das “Auffinden von Beweismitteln” in diesem Zusammenhang. Die Durchsuchung erfolgte aufgrund seines Status als Domaininhaber der Wikileaks.de Domain.
Eigentich unfassbar, dass die Cops sich ausgerechnet bei denen sowas erlauben! Oder sind dier hier beschrieben Fauxpas bei Hausdurchsuchungen etwa gang und gäbe? Wer mit dem Thema nicht vertraut ist, findet dort auch weiterführende Links und Quellen.