Dear readers from the US, Philip H. Howard, PhD Assistant Professor at the Department of Community, Agriculture, Recreation and Resource Studies
of Michigan State University has a lot of charts, maps, animated graphics etc. about the US organic food industry. Which cons are behind apperently small green brands, where are the ingredients really from, sales, distribution and so on…

© Phil Howard
Have a look and step behind the scenes! (There you’ll find a lot larger images, video, pdf…)
Siehe zwei Posts weiter unten “Actimel und Ökotest” – Foodwatch hat die dreisteste Werbelüge 2009 gekürt.
Mehr als 35.000 Verbraucher haben in den vergangenen Wochen auf abgespeist.de ihre Stimme abgegeben. Die überwältigende Mehrheit von 47 Prozent sah in Actimel den unverschämtesten Fall von Etikettenschwindel. foodwatch verleiht Hersteller Danone deshalb den „Goldenen Windbeutel 2009“.

Nun ist es also offiziell. Der Goldene Windbeutel 2009 ist vergeben. Wie zu erwarten war, führt Danone Actimel das Feld mit großem Vorsprung an… mehr auf abgespeist.de
Hier sind übrigens die Kontaktdaten der Hersteller der nominierten Produkte aufgeführt – falls jemand was auf dem Herzen hat.

© Danone
Actimel, das vermeintliche Wundermittel gegen Erkältungen, beschert seinem Hersteller Danone Millionenumsätze. Dafür ist dem Joghurt-Fabrikanten so ziemlich jedes Mittel recht: Actimel-Gutscheine liegen in Arztpraxen aus, Kinder werden in Werbespots “actimelisiert”, und um die wundersame Gesundheitswirkung des Drinks zu “belegen”, bezahlt der Konzern Dutzende von Studien. Wissenschaft und Werbung gehen bei Danone offenbar Hand in Hand. foodwatch hat die Erfolgsgeschichte von Actimel längst als Marketing-Schwindel entlarvt, denn tatsächlich ist der Drink kaum besser als jeder gewöhnliche Naturjoghurt, dafür aber vier Mal so teuer und doppelt so süß. Ein großes probiotisches Märchen also – daher auch die Nominierung für die Wahl des “Goldenen Windbeutels 2009″, der dreistesten Werbelüge, auf http://www.abgespeist.de
Nun jedoch hat die Zeitschrift Öko-Test Actimel getestet und für “gut” befunden. Danone wäre nicht Danone, wenn der Konzern das nicht lautstark per Werbespot in die Wohnzimmer der Republik posaunen würde. Gibt es also doch den unabhängigen Beleg für die Wirksamkeit von Actimel? Bietet das zuckrige Getränk tatsächlich Schutz vor Erkältungen? Keineswegs – und sogar ganz im Gegenteil. “Vorsicht Zuckerbomben!” warnt Öko-Test selbst im Text zum Test – und wird noch deutlicher: “Es gibt keinen Grund probiotische Produkte essen zu müssen.”
Wie es dennoch zu der Note “gut” kam, ist schnell erklärt: Das zentrale Werbeversprechen von Actimel – dass der Joghurtdrink die Abwehrkräfte stärke und vor Erkältungen schütze – hat Öko-Test überhaupt nicht untersucht. Getestet wurde vor allem, ob Schadstoffe aus der Verpackung ins Produkt gelangen und wie der Geschmack ausfällt (”süß, mild, säuerlich”). Tendenziell “säuerlich” müssten nun die Verbraucher reagieren. Denn ihnen werden in der Danone-Werbung zwei Botschaften überbracht: Das Testergebnis “gut” und das Gesundheitsversprechen von Danone. So entsteht der falsche Eindruck, als sei von unabhängiger Seite bewiesen, dass der Zuckerjoghurt tatsächlich wirksam Erkältungen vorbeuge. Dass das eine mit dem anderen so viel zu tun hat wie ein Storch mit dem Kinderkriegen – sei’s drum.
Das foodwatch-Testergebnis ist klar: Hier wird das Öko-Test-Siegel irreführend verwendet. Und zwar auf Kosten der Konsumenten. Actimel bleibt daher trotz Note “gut” ein besonders dreister Fall von legaler Verbrauchertäuschung – und ein würdiger Kandidat für den “Goldenen Windbeutel”. Wählen Sie noch bis zum 19. März unter insgesamt fünf Kandidaten ihren Favoriten, die dreisteste Werbelüge des Jahres. Im Internet unter http://www.abgespeist.de
Aus dem Foodwatch Newsletter. Die Aktion dürfte einigen wahrscheinlich auch schon bekannt sein. Das mit dem Ökotestsiegel war mir jedoch neu und ausserdem ist heute der letzte Tag, an dem man noch seine Stimme abgeben kann – daher die “old news”. ;)
UPDATE: Der “Gewinner” wurde gekürt!
Absolut unterstützenswerte Aktion von Greenpeace, der Greenwashing-Kampagne von Vattenfall entgegenzutreten! Die Seite ist sehr informativ im gewohnt humorvoll-populistischen Greenpeace Stil. Neben der eMail-Petition finden sich auch einige Hintergrundinformationen rund um Vattenfall, Konzerne im Allgemeinen, Events und der besonderen Rolle Vattenfalls in der Lausitz. Sehr zu empfehlen ist auch das Schwarzbuch Vattenfall, welches als kostenloser PDF-Download vorliegt.
Hier geht es lang!
Schön auch die Originalseite von Vattenfall im Vergleich! Haha – ich hoffe, die Abmahnanwälte treffen Greenpeace nicht all zu heftig! ;) Klick!
NYC gets first green nightclub
Jean-Georges announces he’s opening a green restaurant. Then $72 prix-fixe Rouge Tomate says it doesn’t have table cloths because they’re “green.” Now Greenhouse opens up, claiming to be New York City’s first green nightclub. Seriously – it’s got Brad Pitt’s fair-trade soap in its low-impact bathrooms. But a bottle of sustainable vodka still costs $375, while the nonsustainable stuff goes for as high as $70,000.
Welcome to the new green, Big Apple style! [...]

While Greenhouse’s efforts may be commendable, and even set a new standard for eco-partying, there is another side to every coin. Here are the nightclub’s green highlights, along with a primer of their unintended consequences:
Read the rest of this entry
Die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten und deren Auswirkungen auf die so genannte Realwirtschaft sorgen für Misstrauen und Unsicherheit. Gerade jetzt wird erkennbar, ob ein Unternehmen CSR als Teil der Unternehmensphilosophie versteht und auch in der Krise nicht darauf verzichtet. Das betont Friedrich Jordan, dessen Arbeit unter dem Titel “CSR – Schmückendes Beiwerk oder Business Case?” das IBL-JOURNAL der Brunswick European Law School (BELS) in seiner Augustausgabe veröffentlicht.
Corporate Social Responsibility ist erst einmal lediglich ein Begriff, und es liegt an Unternehmen, diesen Begriff mit Leben zu füllen. Dabei darf CSR nicht nur gemäß dem Credo “Tue Gutes und sprich darüber” als öffentlichkeitswirksame Inszenierung verstanden werden. Ein solches „Green washing“ wäre für Geschäftspartner und Kunden leicht erkennbar und ökonomisch nicht empfehlenswert. CSR versteht Jordan als die Formulierung gesellschaftlicher Anforderungen an Unternehmen bzw. an die Art, wie Unternehmen wirtschaften. Das Fehlen einer verbindlichen und allgemeingültigen Definition von CSR hält er dabei nicht für einen Nachteil, denn das ermögliche den Unternehmen, ihre CSR-Aktivitäten im Sinne des Unternehmenszwecks zu gestalten und so einen echten Nutzen für ihr Unternehmen zu schaffen.
Die Arbeit “CSR – Schmückendes Beiwerk oder Business Case?” gibt einen schnell lesbaren und aktuellen Überblick über Bestandteile von CSR und zeigt, wie CSR weit mehr als bloß schmückendes Beiwerk sein kann. Der Artikel eignet sich gut als Einführung in das Thema – auch für nicht unmittelbar mit der Corporate Social Responsibility befasste Kollegen in der eigenen Institution.
Eigentlich braucht man dem nichts mehr hinzuzufügen. Für den Einsteiger liefert dieses PDF einen guten Überblick über das Thema aus Business-Sicht.
Zum Download auf law-and-business.de
(Abbildung: “Produklebenszyklus mit Umeweltmaßnahmen der Adidas Gruppe” aus FriedrichJordan,CSR,IBL2008_14_ger.pdf)
via csr-news.net
Die weltweite klimaneutrale wissenschaftliche Klimakonferenz
3. bis 7. November 2008 online
Erstmals findet eine wissenschaftliche Klimakonferenz mit internationaler Beteiligung im Internet statt. Dadurch entfallen für alle Teilnehmer klimaschädliche Reisen mit Flugzeug oder Auto. Organisator der Veranstaltung ist die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Wer bei den zahlreichen klimarelevanten Projekten mitdiskutieren möchte, kann sich unter www.climate2008.net einloggen.
zdf.umwelt
Kategorien bei “Klima 2008″
| Veröffentlichungen zu wissenschaftlichen Aspekten des Klimawandels, einschließlich Modellierung, Prognosen und Datenanalysen, die von interdisziplinären Teams erarbeitet werden. |
| Veröffentlichungen zu sozialen Aspekten des Klimawandels, einschließlich Wirtschaftlichkeit, Politikgestaltung und sozialer Auswirkungen. |
| Veröffentlichungen zu Bildungs-, Kommunikations- und Ausbildungsmöglichkeiten in Zusammenhang mit dem Thema Klimawandel. |
| Veröffentlichungen zu regionalen / internationalen Initiativen, Projekten und sonstigen Unternehmungen, an denen diverse Gruppen und Interessenvertreter beteiligt sind. |
Hm. Premiumpartner sind DAIMLER und KlimaINVEST. Ich bin gespannt, wie die Ergebnisse der Konferenz verwertet werden. Plattformen zum Dialog und Diskurs im Netz gibt es ja genüge. Am Ende bleibt aber stets die Frage, wie mit dem Zusammengetragenen gearbeitet wird. Ich bin ja nicht per se kritisch gegen kommerzielle Unternehmen, jedoch scheint zumindest beim zweitgenannten Premiumpartner der Konferenz nicht ohne Grund nur ein Teil des Namens in Versalien gesetzt zu sein, wenn man sich mal etwas auf ihren Seiten umschaut.
Die KlimaINVEST ist eine Investmentgesellschaft, welche in Projekte und Unternehmen aus den Bereichen CO2 Emissionsrechte, erneuerbare Energien und Umwelttechnologie investiert, um mit nachhaltigen Anlagen für ihre Investoren eine herausragende Rendite zu erzielen. Auf den folgenden Seiten laden wir Sie ein, die KlimaINVEST kennenzulernen.
link
Investitionen in modernes, klimafreundliches Business sind ja an sich super, so lange es nicht nur um die Rendite geht.
Federführend bei “Klima 2008 / Climate 2008″ ist übrigens die HAW Hamburg, die Hochschule mit dem schicken Logo.

www.climate2008.net

Thanks to Mario
Hum… futerra, another “sustainability communications” agency that provides services for companies how to avoid incorrect green-speaking. So that’s all? Reliable sounding communications make a product or company green?
“On April 15, 2008 in San Francisco, Green Works brought together an English reverse graffiti artist and a critically acclaimed documentary filmmaker, to create an environmentally friendly work of art and a film about a philosophy of clean.”
“San Francisco’s Broadway tunnel is a highly traveled thoroughfare in the heart of the city. Over 20,000 cars, trucks, and motorized vehicles pass through it per day. Its walls are caked with dirt and soot, and lined with patches of paint covered graffiti from days gone by. It set the perfect canvas to create a beautiful work of art showcasing the talents of reverse graffiti artist “Moose”, and the power of Green Works plant based cleaner.”
via: s2k – Reverse Graffiti Project
update: keep in mind that this just a campaign for an us major brand! A nice one though…
“LobbyControl ist ein gemeinnütziger Verein, der über Machtstrukturen und Einflussstrategien in Deutschland und der EU aufklären will.”
Sehr, sehr lobenswertes Projekt, welches aktive Aufklärungsarbeit in Form eines Blogs, Printpublikationen, Events und Studien leistet. Besonders angetan hat es mir natürlich die Studie über Greenwashing in Deutschland.
Ich wünsche mir viel mehr öffentliche Aufmerksamkeit bezüglich den Einfluss von Unternehmen und Marken auf Politik und Gesellschaft. NGO’s wie LobbyControl leisten meiner Meinung nach einen unschätzbaren Dienst – und sei es auch nur die Dokumentation. Ich bin sogar der Meinung, dass der Umgang mit Marketing aus Sicht des Konsumenten ein Teil der Schulbildung sein sollte. Auf Grund der enormen Vernetzung von Politik, Medien und Wirtschaft, sowie der rasant Ansteigenden Relevanz neuer und/oder alternativer Werbeformen wird es immer schwerer, tatsächliche Absender und Hintergründe von Informationen zu erkennen – und schliesslich soll uns ja die Schule dabei helfen, als mündige Bürger durch das Leben zu gehen. Naja, nur so ein Gedanke.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die Online-Aktion für Lobbytransparenz in Europa hinweisen, bei der es um mehr Transparenz in der europäischen Entscheidungsfindung geht. Macht mit!
