Nochmal ein paar Fakten aus dem ‘Real Life’…Heute in der Süddeutschen:
‘…Die Agrarsubventionen fließen an Zucker-, Fleisch- und Stärkefabriken, aber auch an Firmen wie RWE und Lufthansa.
Nach monatelangem Streit haben die Bundesländer am Dienstag die Empfänger der EU-Agrarsubventionen in Deutschland veröffentlicht – nur Bayern hält seine Daten weiter zurück. Mehr als sechs Milliarden Euro an Steuergeld überweist die Europäische Union jährlich an deutsche Betriebe. Profiteure sind aber nicht die kleinen Bauern….Aus den Listen im Internet geht hervor, dass Nahrungsmittelkonzerne und große agrarindustrielle Betriebe die Hauptprofiteure der EU-Zahlungen sind…
Laut den Zahlen auf www.agrar-fischerei-zahlungen.de profitieren auch Unternehmen, die keine Landwirtschaft betreiben. Für die Rekultivierung stillgelegter Braunkohlegruben erhielt der Energieversorger RWE Power 590.000 Euro. Eine Tochterfirma der Lufthansa bekam 106.000 Euro für das Servieren von Agrarprodukten auf Flügen über die EU-Grenzen hinaus. Subventionsempfänger sind auch mehrere Golf- oder Reitklubs…’
Der komplette Artikel…
Think about that:
Das Patentamt wird finanziert durch die Antraege auf Patente. Es hat also ein existentielles Interesse an Patente auf Leben.
Die Kontrollbehoerden und -gremien BVL, ZKBS und JKI sind durchsetzt und vielfach eingebunden in die Netzwerke der Gentechnikkonzerne und -lobbyisten.
Kerstin Schmidt ist Geschaeftsfuehrerin der Gentechnikfirmen bioaktiv, Biomath, des Gentechnik-Schaugartens biotechfarm und des Firmenverbundes BioOK und ist Schatzmeisterin von FINAB (Lobbyverein).
Und so weiter.
links:
Vandana Shiva on GMOs
www.gentech-weg.de.vu
projektwerkstatt.de
Wikipedia on GMO

You may start small and beautiful with this very urgent task: seed saving…
The picture shows a seedbank in Tilcara, in the very north of Argentina. Since several years two guys from Buenos Aires grow organic vegetable, spread ecological thinking and are building up and maintaining a seedbank in a very humble, unpretentious manner. And poco a poco people respond, ask, get curious, imitate….
Their blog: ‘La Abajena’
More info / further reading:
Manifesto on the future of Seed
Kokopelli
Seed Savers Exchange
Dear readers from the US, Philip H. Howard, PhD Assistant Professor at the Department of Community, Agriculture, Recreation and Resource Studies
of Michigan State University has a lot of charts, maps, animated graphics etc. about the US organic food industry. Which cons are behind apperently small green brands, where are the ingredients really from, sales, distribution and so on…

© Phil Howard
Have a look and step behind the scenes! (There you’ll find a lot larger images, video, pdf…)
Codecheck ist hauptsächlich ein Online-Produkthandbuch, das kritischen Konsumenten und Konsumentinnen bei ihren Kaufentscheidungen zur Seite steht. Die Plattform trägt mit ihren Fachinformationen zu den Inhaltsstoffen eines Produktes und Expertenmeinungen zur Transparenz im Markt bei. Gleichzeitig ist sie ein Ort, an dem sich Konsumenten über Produkte austauschen können. Mit innovativer Technologie bringt Codecheck diese Informationen dorthin, wo Fragen anfallen – in den Laden vor das Regal.

Codecheck ist ein neuer Dienst, welcher Inhaltsstoffe, Meinungen und weiterführende Berichte zu Produkt XY liefert. Das System basiert auf einer Diplomarbeit der Baseler Hochschule für Gestaltung und wird mittlerweile von einem gemeinnützigen Verein getragen.
Die Idee ist ganz einfach: Produktname, Inhaltsstoff und/oder Barcodenummer eingeben und jede Menge unabhängige Infos erhalten. Besonders schön ist, dass das ganze auch mobil über das Handy funktioniert. Über die Website hat man zusätzlich noch die Option, den Barcode einfach mit seiner Webcam abzufotografieren (was leider bei mir auf anhieb nicht funktionierte. Firefox hing sich auf, Safari zeigte zwar das Flashplugin an, aber weiter geschah nichts – kann aber auch an der iSight Kamera liegen, die macht mit Flash mitunter manchmal Zicken). Schade, dass der Service noch nicht mit Handyfotos funktioniert. Ähnliche apps für das iPhone z.B. gibt es ja bereits, die allerdings nicht ansatzweise den umfangreichen output liefern wie Codecheck. Aber vielleicht kommt das ja noch.
Im Stile eines Wikis kann man auch selbst Produkte in den Katalog aufnehmen. Die Datenbank scheint stets zu wachsen und bei meinen Testanläufen wurden 4 von 5 Produkten sofort gefunden. Gute Sache!
Hier geht es zur Website: www.codecheck.info und das ist die mobile Version: codecheck.mobi
Update: Passend dazu: Woher kommt mein Ei?
Every Day Opens A New McDonald’s


I’m loving it! :) by Keim & Znojmo
Flooded McDonald’s
http://www.vimeo.com/2966602
Flooded McDonald’s is a film work by Superflex in which a convincing life-size replica of the interior of a McDonald’s burger bar, without any customers or staff present, gradually floods with water. Furniture is lifted up by the water, trays of food and drinks start to float around, electrics short circuit and eventually the space becomes completely submerged.
Shouts to Rebel:Art for both artworks above. And since we are into sandwiches now, you should really have a look at the McDonald’s Video Game! (multilanguage & hilarious)
Huh? And what’s this? McDonalds Japan Goes No-Brand – interesting!
Plus: This is why you’re fat!
Bon Appétit!
Siehe zwei Posts weiter unten “Actimel und Ökotest” – Foodwatch hat die dreisteste Werbelüge 2009 gekürt.
Mehr als 35.000 Verbraucher haben in den vergangenen Wochen auf abgespeist.de ihre Stimme abgegeben. Die überwältigende Mehrheit von 47 Prozent sah in Actimel den unverschämtesten Fall von Etikettenschwindel. foodwatch verleiht Hersteller Danone deshalb den „Goldenen Windbeutel 2009“.

Nun ist es also offiziell. Der Goldene Windbeutel 2009 ist vergeben. Wie zu erwarten war, führt Danone Actimel das Feld mit großem Vorsprung an… mehr auf abgespeist.de
Hier sind übrigens die Kontaktdaten der Hersteller der nominierten Produkte aufgeführt – falls jemand was auf dem Herzen hat.

© Danone
Actimel, das vermeintliche Wundermittel gegen Erkältungen, beschert seinem Hersteller Danone Millionenumsätze. Dafür ist dem Joghurt-Fabrikanten so ziemlich jedes Mittel recht: Actimel-Gutscheine liegen in Arztpraxen aus, Kinder werden in Werbespots “actimelisiert”, und um die wundersame Gesundheitswirkung des Drinks zu “belegen”, bezahlt der Konzern Dutzende von Studien. Wissenschaft und Werbung gehen bei Danone offenbar Hand in Hand. foodwatch hat die Erfolgsgeschichte von Actimel längst als Marketing-Schwindel entlarvt, denn tatsächlich ist der Drink kaum besser als jeder gewöhnliche Naturjoghurt, dafür aber vier Mal so teuer und doppelt so süß. Ein großes probiotisches Märchen also – daher auch die Nominierung für die Wahl des “Goldenen Windbeutels 2009″, der dreistesten Werbelüge, auf http://www.abgespeist.de
Nun jedoch hat die Zeitschrift Öko-Test Actimel getestet und für “gut” befunden. Danone wäre nicht Danone, wenn der Konzern das nicht lautstark per Werbespot in die Wohnzimmer der Republik posaunen würde. Gibt es also doch den unabhängigen Beleg für die Wirksamkeit von Actimel? Bietet das zuckrige Getränk tatsächlich Schutz vor Erkältungen? Keineswegs – und sogar ganz im Gegenteil. “Vorsicht Zuckerbomben!” warnt Öko-Test selbst im Text zum Test – und wird noch deutlicher: “Es gibt keinen Grund probiotische Produkte essen zu müssen.”
Wie es dennoch zu der Note “gut” kam, ist schnell erklärt: Das zentrale Werbeversprechen von Actimel – dass der Joghurtdrink die Abwehrkräfte stärke und vor Erkältungen schütze – hat Öko-Test überhaupt nicht untersucht. Getestet wurde vor allem, ob Schadstoffe aus der Verpackung ins Produkt gelangen und wie der Geschmack ausfällt (”süß, mild, säuerlich”). Tendenziell “säuerlich” müssten nun die Verbraucher reagieren. Denn ihnen werden in der Danone-Werbung zwei Botschaften überbracht: Das Testergebnis “gut” und das Gesundheitsversprechen von Danone. So entsteht der falsche Eindruck, als sei von unabhängiger Seite bewiesen, dass der Zuckerjoghurt tatsächlich wirksam Erkältungen vorbeuge. Dass das eine mit dem anderen so viel zu tun hat wie ein Storch mit dem Kinderkriegen – sei’s drum.
Das foodwatch-Testergebnis ist klar: Hier wird das Öko-Test-Siegel irreführend verwendet. Und zwar auf Kosten der Konsumenten. Actimel bleibt daher trotz Note “gut” ein besonders dreister Fall von legaler Verbrauchertäuschung – und ein würdiger Kandidat für den “Goldenen Windbeutel”. Wählen Sie noch bis zum 19. März unter insgesamt fünf Kandidaten ihren Favoriten, die dreisteste Werbelüge des Jahres. Im Internet unter http://www.abgespeist.de
Aus dem Foodwatch Newsletter. Die Aktion dürfte einigen wahrscheinlich auch schon bekannt sein. Das mit dem Ökotestsiegel war mir jedoch neu und ausserdem ist heute der letzte Tag, an dem man noch seine Stimme abgeben kann – daher die “old news”. ;)
UPDATE: Der “Gewinner” wurde gekürt!
Bueno, yet another movie. Hope it makes you angry (the movie, I mean…)
‘THE FUTURE OF FOOD examines the complex web of market and political forces that are changing what we eat as huge multinational corporations seek to control the world’s food system.’ – keep on watching the other parts…

You might also want to have a look at our ‘Corporate Watch’ playlist on youtube…
I just found this very accessible and calm film made for the BBC. It provides a lot of information on our current food system and on possible alternative low energy farming. However, this different approach will require a change of habits we have (like plowing the fields and having our food being based on cereal crops, for example). – We are talking permaculture and forest gardens…
http://video.google.com/videoplay?docid=4152340418943461860