Bleib Passiv

passiv

…in der Berliner U-Bahn gefunden…check the url…www.bleib-passiv.de

Lobotomierte Volltrottel

SPD CDU DAU“Interessant” (um es mal möglichst neutral zu formulieren), wie anscheinend viele SPD Abgeordnete ihre Ja-Stimme rechtfertigen: einer von vielen Beiträgen des Law Blogs zum umstrittenenen Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornografie.

Man mag ja von Carsten Dobschats Wortwahl halten, was man möchte – im Kern hat er Recht!

Wer es ganz genau wissen möchte, welcher Abgeordnete des Bundestages wie abgestimmt hat, der kann hier auf der offiziellen Liste nachschauen.

(Eigentlich hätte man ja viel früher auf das Thema eingehen sollen, aber ich war in den letzten Wochen und Monaten zu sehr mit Arbeiten, Updaten und Sicherheitslücken finden und schliessen beschäftigt, als dass ich den eigenen Blog noch von hinten sehen wollte. Entschuldigt. Ich gehe aber davon aus, dass die Sache allgemein bekannt ist. Wer mit der Materie dennoch nicht vertraut ist, einfach die Hand heben, dann reich ich gerne was nach.)

Nachtrag: Interessante Idee in den Kommentaren von Markus:

Man könnte mal darüber nachdenken, ob man im Zuge der Einführung der Manager-(Mit-)Haftung auch eine Politiker-Haftung einführt. Im Falle der Verabschiedung von Gesetzen, welche für den Durchschnitts-Parlamentarier als verfassungswidrig zu erkennen sind, die Verfahrenskosten von deren Vergütung abziehen. Im Wiederholungsfall ein Berufsverbot :-)

Ist halt schwierig jemanden beizubringen, dass man bestimmte Dinge besser erst gar nicht macht anstatt darauf zu bauen, dass Leute, die mehr davon verstehen, schon wieder aufräumen werden. Vorallem wenn keinerlei persönliche Konsequenzen drohen, auch wenn sie noch so gering sein mögen.

Word!

Nachtrag 2: Bilder von der Demo heute in Berlin. (Daher auch das Bild oben) Klick!

AdSense, AdBlocker, Cookies, Feeds

Mal wieder etwas in eigener Sache. Wie ihr seht, gibt es jetzt AdSense und Contaxe Anzeigen auf Sound Of Sirens. Wir haben uns bemüht, Euch nicht mit der Werbung zu erschlagen, sie farblich dem Seitendesign anzupassen und haben auch nichts im Kopfbereich oder vor dem ersten Post geändert.

Eine gute Frage ist die nach dem “warum”. Unsere Besucherzahlen sind für ein special interest blog zwar gar nicht so schlecht, jedoch werden die Einnahmen nicht einmal ansatzweise dazu genügen, auch nur die Serverkosten zu decken und sich irgendwo im Cent-Bereich bewegen  – wenn überhaupt. Uns interessiert es viel mehr, wie gut die vielgelobten kontextbezogenen Anzeigen von Google und Co. wirklich sind und wie man in unserer medialen, digitalen Welt mit Werbung umgehen kann/muss.

Folgende Gedanken stehen im Zentrum:

  • Ist es überhaupt möglich, auf einem Blog, das sich hauptsächlich mit Nachhaltigkeit, Natur und nichtkommerziellen Themen beschäftigt, ja sogar über De-Branding und Konsumkritik berichtet, sinnvolle, kontextbezogene Werbung zu schalten?
  • Wie clever sind die Algorythmen der Anzeigendienstleister wirklich? (Die Befürchtung liegt ja nahe, dass z.B. beim “McDonald’s Post” etwas weiter unten Burgeranzeigen kommen könnten.)
  • Wie wird Werbung im Internet heute wahrgenommen? Störfaktor Nr. 1?
  • Oder gibt es ein Bewusstsein dafür, dass ohne Werbung viele, viele Open Source Projekte und Gratisdienste gar nicht erst möglich wären?
  • Kann kontextbezogene Werbung vielleicht sogar helfen, tatsächlich neue, interessante Inhalte zu finden?

Ihr seid natürlich wie immer herzlich gerne zur Diskussion eingeladen! Wie seht ihr das?

Cookies

Wir verzichten bewusst auf die rel. neue Option des Schaltens von interessenbezogenen Anzeigen. Hierzu werden nämlich Cookies verwendet, die das Surfverhalten der Besucher protokollieren und das geht uns aus datenschutzrechtlichen Gründen dann doch ein wenig zu weit. Google weiss eh schon genug über uns. Die Problematik von behavioral targeting, wie der Werber von heute dazu sagt, wird hier gut erklärt.

Feeds

Darüberhinaus haben wir die Feeds von Auszug auf Volltext umgestellt. D.h. die Abonennten müssen theoretisch nur noch zum Kommentieren die Seite besuchen. Es gibt zwar jetzt auch Werbung in den Feeds, allerdings nur in Form eines einzelnen, kleinen Anzeigenblocks am Ende des Feeds. Der Wunsch dazu wurde ja auch ganz abgesehen von AdSense schon länger geäußert, stimmts Reto? ;)

AdBlocker

Ja, es gibt eine Möglichkeit die Werbung abzuschalten. Falls die sog. AdBlocker noch unbekannt sein sollten: das sind kleine Plugins, die sich meistens mit ein paar wenigen Klicks im Browser installieren lassen. Fortan wird die oftmals lästige Werbung ausgefiltert. Das funktioniert sogar sehr gut und läuft absolut automatisch. Einen ausgezeichneten AdBlocker für Firefox gibt es hier: AdBlock Plus. Wer auf OS X mit Safari unterwegs ist, wird hier fündig. AdBlocker sind im übrigen nicht nur für bekennende Werbehasser interessant, sondern können auch für eine flüssigere Surferfahrung sorgen, falls man an einer langsamen Leitung oder einem älteren Rechner sitzt. Gerade großformatige Flash-Werbung frisst ja gerne mal Bandbreite und/oder Ressourcen.

PGP und Apple Mail

© Bundesbildstelle Bonn

© Bundesbildstelle Bonn

Heute soll es mal eine ausführliche und bebilderte Schritt für Schritt Anleitung geben, wie man seinen eMail-Verkehr vor all zu neugierigen Augen schützen kann. PGP Signatur bzw. Verschlüsselung ist das Stichwort. Keine Sorge, die Einrichtung ist wirklich einfacher und schneller, als sie zunächst erscheinen mag – und natürlich kostenlos.

Wie der Titel schon sagt geht es hier um das eMailprogramm “Mail” von Apple auf OS X 10.5 Leopard (funktioniert aber auch mit 10.4 Tiger). Wer mit Windows unterwegs ist, dem kann ich leider nicht helfen. Man findet aber Software und Anleitungen für Windows bei GNUpp.

So, und nun aber mal ran an den Speck!

1. Warum das alles?

Spätestens seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung (PDF) im Januar 2008 in Deutschland ist die Debatte auch in den Mainstream Medien angekommen. Vielen ist es jedoch überhaupt nicht bewusst, was dies wirklich für sie selbst und ihre alltägliche, elektronische Kommunikation bedeutet. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung bringt es auf den Punkt:

Nach einem Gesetz, das CDU, CSU und SPD am 9. November 2007 gegen die Stimmen von FDP, Grüne und Linke beschlossen haben, ist seit 2008 nachvollziehbar, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS wird auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten. Entgeltliche Anonymisierungsdienste sind verboten.

Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich. Zugriff auf die Daten haben Polizei, Staatsanwaltschaft und ausländische Staaten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.

Es gibt nicht wenige, die sagen “wer sich nichts vorzuwerfen hat, der brauch auch nichts verbergen”. Denen kann ich nur die Frage stellen, ob sie auch ihre gesamte private und geschäftliche Korrespondenz an ihre Hauswand schreiben würden. Zugegeben, das ist etwas polemisch formuliert, kommt der Sache aber doch ziemlich nahe. Mehr Informationen zum Thema gibt es kurz und verständlich erklärt bei Daten-Speicherung.de (”Ich habe nichts zu verbergen”), sowie in der 5 Minuten Info des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Beides wirklich super Links, die sich jeder einmal zu Gemüte führen sollte! Einen netten, interaktiven Film, der zeigt warum man auch jetzt schon vorsichtig sein sollte, obwohl doch alles noch nicht so schlimm sei, findet man bei Spiegel Online: Die schöne neue Welt der Überwachung. Ebenfalls möchte ich den Vortrag “Sie haben das Recht zu schweigen” von Udo Vetter empfehlen. Dort geht es zwar vordergründig um Hausdurchsuchungen, aber Vetter zeigt auch auf, mit welchen Methoden die Polizei auch in Deutschland agiert und wie leicht sich sog. Verdachtsmomente konstruieren lassen. Äußerst unterhaltsam und erschreckend zugleich!

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Google and the Money

This google thing has been working on me. You know, the thing with google’s intension to support positive change in the world. The competition…
Google is a corporation. In fact:

‘Google is the most popular search engine – it dominates the search engine market around the world. The newest statistics of the website efficiency analyzer Luna-Park show that Google has a market share of 95% in some European countries – for example in the Netherlands. 19 out of 20 Dutch use Google – a dangerous dominance. Whatever can’t be found on Google doesn’t exist – at least in Holland…. And an 89.2% market share in Germany and a market penetration of 90% in Poland and Bulgaria show that it is no different in other countries. The United Kingdom is an exception with a share of “only” 70%.’ (source stated below)

The goal of corporations is to make profit.
How does google make profit? Google is all about information and data. So now they call out to the world (in other words: the collective intelligence) to come up with ideas to help others. What is in there for them?
You cannot tell me they are just an innovative company and want to do good. They are not. If they want to do good, why do they cooperate with governments and military on censorship. There is a permaculture principle:

Information as a Resource:
Information is the critical potential resource. It becomes a resource only when obtained and acted upon.

Why do they inhibit this process?

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