Land teilen, Re-lokalisieren - Britischer TV Kanal startet Kampagne

Monday, November 17th, 2008

Ich komme gerade von der Jahres-Konferenz des Rates fĂŒr Nachhaltige Entwicklung. Alles in allem geht/ging es dort (noch) sehr wenig um SelbstermĂ€chtigung. (Und was die Moderatorin unseres Forums von einer ‘Nachhaltigkeits-Konferenz der TV Sender’ erzĂ€hlt hat, war ehrlich gesagt auch nicht sehr inspirierend…) Es geht immer wieder um Konsumenten und Konsumverhalten, Hilfe fĂŒr Projekte, die sich in anderen Teilen der Welt befinden, hilflose Kommunikationskonzepte in den Medien…etc. Aber nirgends ist die Rede, Menschen zu unterstĂŒtzen hier und jetzt von abhĂ€ngigen Konsumenten zu selbstverantwortlichen Produzenten zu werden. (Eine Möglichkeit dazu bietet das Permakultur Konzept. www.permakultur-info.de) Und natĂŒrlich werden auch nicht unsere Gesellschaftstrukturen als solches oder unsere Art zu Denken in Frage gestellt, die ja eigentlich all das geschaffen hat.

Der britische TV Kanal Channel 4 hat jetzt ein Projekt gestartet, das sich Landshare nennt. Es geht darum, dass Einzelpersonen und Organisationen, die LandflĂ€chen besitzen, das nicht oder kaum genutzt wird, diese fĂŒr Menschen zur VerfĂŒgung stellen, die GĂ€rten zur lokalen Obst und GemĂŒseproduktion anlegen möchten. Ziel ist es, britisches Land produktiver zu machen und frische, lokale Produkte fĂŒr alle zugĂ€nglich.

Inspiriert wurde das ganze wahrscheinlich unter anderem durch das Garden Share Projekt der Transition Town Initiative in Totnes.

Hier findet sich ein ausfĂŒhrlicher Artikel: www.doorsofperception.com


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Urban Food Growing in Havana, Cuba

Monday, July 7th, 2008

Remember cuban Permaculture Designer Roberto Perez talk about it? So here is a TV series of the BBC, called ‘Around the World in 80 Gardens’ featuring Cuba’s urban agriculture, as well. If you want to look at more stuff in that direction: click here! - Let’s take the ideas that are out there and let’s not wait until there is a need for ‘food-security’… . Urban food growing makes sense in any direction. Find some links here.


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Transforming Your Urban Backyard

Friday, June 27th, 2008

Backyard Berlin

“Many people living in the suburbs and cities would like to ‘have a go’ at living a more sustainable and satisfying life and yet are daunted by what they view as lack of space and appropriate surroundings. It is easy to say “I just don’t have the space here!” or “Oh, my soil is terrible - I couldn’t grow a thing!” One of the enjoyable aspects of permaculture design is the challenge of recognising ‘problems’ and turning them into solutions. Sometimes all it takes is a shift in perception to turn a frustrating obstacle into a much needed asset.”

Read the whole article!

Picture by Gato Gato Gato


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Art meets Ecology meets People: The Global Oneness Project

Monday, June 23rd, 2008

Check them out!

The Global Oneness Project is a web-based video initiative exploring how the simple notion of oneness can be lived in our increasingly complex world.

We’re traveling the globe interviewing creative and courageous people who base their lives and work on the fundamental understanding that we are all connected and thus bear great responsibility for each other and our shared world. Our living library of films is available for free from our website or on DVD for events and educational use.

We are committed to documenting what is being born during this time of planetwide transformation. While we are confronted with unmistakable signs that our current way of life is no longer sustainable, inspiring and innovative people and programs are blossoming in all areas of our collective society. From a pay-it-forward café in Ahmedabad, to a youth program that brings African wisdom to Los Angeles, from the General Secretary of the Andean Nations, to the spiritual guardian of Ayers Rock, our film subjects live and work with many of the following values, attitudes, and beliefs:

* We are responsible to each other, the earth, and future generations.
* There are enough resources for us all, if we share.
* Free exchanges of information allow for greater, collective creative potential.
* Love, care and compassion have the power to transform the fabric of society.

We hope that by showing the diverse ways oneness is expressed—in the fields of sustainability, conflict resolution, spirituality, art, economics, indigenous culture, and social justice—others will be inspired to create solutions to personal and community challenges from their own lived understanding of oneness.

www.globalonenessproject.org


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Friedensreich und Scheisse

Tuesday, June 10th, 2008

Scheisse wird zu Erde, die man aufs Dach legt, wird zu Wiese, Wald und GĂ€rten.

Scheisse wird zu Gold. Es befriedigt sehr, so immer reicher zu werden.

Der Kreislauf ist geschlossen. Es gibt keinen Abfall mehr, die Umwelt gesundet. Immer wenn ich ein englisches Wasserklosett benutze, habe ich dasselbe schlechte Gewissen, wie wenn ich Auto fahre oder fliege.

Die Wasser-Toiletten sind eine der vielen gefĂ€hrlichen Sackgassen unserer Zivilisation: Verschwendung von Unmengen reinem Trinkwasser, um etwas Scheisse und Urin fortzutragen. Aus 1kg Wertvollem werden so 50 Liter gefĂ€hrlicher Substanz, die Grundwasser, Brunnen; FlĂŒsse, Seen und Meere verseucht.

Der Raubbau wird durch WegspĂŒlen von Lebenswichtigem vervielfacht. Das Land verarmt. KunstdĂŒnger ist kein Ersatz. Wasserklosett: Aus 1.000 Gramm Scheisse wird 50.000 Gramm Unrat-Gift.

Humusklosett: Aus 1.000 Gramm Scheisse wird 50 Gramm Rohstoff Gold.

Muss ich meine Scheisse verschenken und damit die Umwelt vergiften?

Ich behalte sie lieber und wandle sie in Gold um.

(Friedensreich Hundertwasser, Wien 1975)

Mal ehrlich: Wie ist dein Empfinden zu Scheisse? Scheisse als wertvoll? Scheisse als Resource? Ziemlich neue Semantik, isn’t it…

Info ĂŒber Friedensreich

Kompost Toiletten (keine Kanalisation, kein Wasser, keine Chemikalien):
naturbauhof.de
komposttoilette.de
komposttoiletten.de


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FrischgrĂŒn 21 Berlin

Monday, June 9th, 2008

Die Baunetzwoche widmet FrischgrĂŒn 21 ein Special in der aktuellen Ausgabe. Hier gibt es den freien pdf-download.

In Berlin hat sich eine junge, selbstbewusste Landschaftsarchitektenzene entwickelt. Frisches GrĂŒn aus der Hauptstadt hat sich nicht nur ĂŒberregional, sondern auch international zum Markenartikel entwickelt. Die HintergrĂŒnde und ein Vorgeschmack auf die Ausstellung „Frischgruen 21“

Die Eröffnung war schon am 5. aber heute startet das Rahmenprogramm (pdf). Besonders interessant finde ich die beiden Termine:

MO, 9. Juni, Prozesse Entwerfen. Landschaften und FreirĂ€ume können nicht abschließend entworfen werden. Ihre Konzeptionen mĂŒssen heute Interaktion, Erweiterbarkeit und Transformation ermöglichen. Ein SalongesprĂ€ch auf der Suche nach Strategien und Lösungen zu offenen, verĂ€nderbaren, dynamischen und dennoch gestalteten RĂ€umen.

DO, 12. Juni, Landschaftsarchitektur ist keine Kunst. Am Anfang steht die Behauptung, dass Landschafts- architektur eine eigenstĂ€ndige gestalterische Disziplin ist. Wodurch aber zeichnet sich „gute“ Landschaftsarchitektur aus? Zur Beantwortung dieser Frage sollen versuchsweise Erkenntnisse aus den Kognitionswissenschaften herangezogen und diskutiert werden.

Allerdings wundere ich mich ein wenig, kein einziges mal das Wort Nachhaltigkeit zu entdecken. Ist das Thema in der GÀrtnerzunft etwa so selbstverstÀndlich, dass man auf das medienwirksame buzzword in Presstexten verzichtet? Oder ist das womöglich gar kein Thema?

Und was sagt ĂŒberhaupt die Permakultur-Fraktion dazu?

Via: Urbanophil


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