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16.000 Unterschriften

Thursday, March 6th, 2008

Spreeufer für Alle!Durch den überraschend großen Rücklauf wurden unsere eigenen Erwartungen noch übertroffen: Die Forderung nach Veränderung der Spreeuferplanungen stützt sich auf 16.000 Unterschriften, gesammelt in nur fünf Monaten. Diese haben wir heute offiziell beim Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg eingereicht. Wir sind froh, bereits einen Monat vor Ablauf der Sammelfrist diese sensationelle Resonanz belegen zu können. Wir sehen damit das vermeintlich positive Image des Mediaspree-Projektes als gestorben an.”

Fein! Wär hätte das gedacht? Wir gratulieren und sind gespannt wie es weitergeht.

Media Spree versenken


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Spreeufer für Alle!

Wednesday, February 6th, 2008

Spreeufer für AlleHeute ist anscheinend deutscher Aktionstag bei Sound Of Sirens! In Hamburg ist es die Kultur, die flöten geht - in Berlin das Stadtbild und die damit einhergehenden Freiräume. Als wenn wir nicht schon genügend Mainstreamkultur und Großveranstaltungshallen hätten, zumal man sowas ja auch in Bezirke packen kann, bei denen nicht so viel gewachsene und liebgewonnene Struktur weichen muss! Als hätte Berlin ein Platzproblem!

“Sie bauen uns die Scheiße in die Stadt. Um genau zu sein, wollen sie außer diesem häßlichen Riesenklotz der Mainstream-Kultur namens O2 Arena auch sonst noch jede Menge Kommerzkacke an die Spreeufer von Berlin-Friedrichshain und Kreuzberg bauen, so z.B. eine neue Straßenbrücke, die direkt im Kreuzberger Wrangelkiez mündet.

Alte, gewachsene Strukturen, für die wir diesen Teil Berlins so mögen, bleiben dabei leider auf der Strecke, dafür gibts Autoabgase, höhere Mieten und noch mehr leerstehende Hochhäuser und Betonwüsten. Eine Chance dies zu verhindern und dass Freiräume erhalten bleiben, besteht darin, das BürgerInnenbegehren “Spreeufer für alle!” zu unterschreiben.

Im Einzelnen soll die neue Brücke nur als Fußgängerbrücke konzipiert werden, eine Bebauung nur bis auf 50m ans Spreeufer erlaubt werden, womit die Investoren schon einen großen Teil der Baupläne wieder einstampfen können, sowie weitere Hochhäuser, die den Wohnkiez unvermeidlich Richtung Bürosilo schieben, gekippt werden.

Die benötigten 5500 Unterschriften sollten zu schaffen sein, denken wir. Wenn die Unterschriften zusammen sind, gibts eine Abstimmung mit Kreuzchen machen und so.”

via: Hedonist International


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