Gemeinschaftsgärten in Berlin / Greenthumb NYC

Wednesday, May 28th, 2008

greenthumbVortrag und Diskussion in Berlin
Donnerstag 29.5.08, 17-19 Uhr
Universität der Künste,
Hardenbergstr. 33
1. Stock, Raum 102

U- und S-Bahn Zoologischer Garten

Seit den 1970er Jahren gibt es Community Gardens in New York City. Trotz der steigenden innerstädtischen Grundstückspreise, sind sie als Landnutzung und Institution bis 2010 gesetzlich gesichert. Ihre Entwicklung als gemeinschaftlich genutzte innerstädtische Freiräume wird vorgestellt und in Hinsicht auf die bislang ungesicherte Situation von Gemeinschaftsgärten in Berlin, insbesondere im Zusammenhang mit der Räumung des Rosa Rose Gartens in Friedrichshain, diskutiert.
Waiting for development?

17 Uhr: Vortrag, Edie Stone, Direktorin der Green Thumb, New York City
17.45 Uhr: Vortrag, Frauke Hehl, Gemeinschaftsgarten Rosa Rose, Berlin
anschließend Diskussion.

Einführung und Gastgeber:
Professor Dr. Gert Gröning, Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung (GTG)
Moderation:
Carolin Mees, Doktorandin „Community Gardens in der South Bronx”

Mehr zu Urban Gardening findet ihr hier.


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Energy Watch Group: Peak Oil ist ‘jetzt’

Friday, May 23rd, 2008

Die Energy Watch Group veröffentlichte im Mai ihren neuen Bericht. Ausserdem ist heute, am 22.5.08 der Rohölpreis so hoch wie noch nie. Und in den letzten 12 Monaten ist der Preis um 100 Prozent gestiegen. Eigentlich ein guter Grund sich entsprechende Sound Of Sirens Artikel nochmal durchzulesen.
Hier ein kurzer Auszug aus dem neuen Bericht der Energy Watch Group:

Die wichtigsten Erkenntnisse

Peak Oil ist ‘jetzt’

Seit einiger Zeit tobt eine heftige Debatte um das weltweite Ölfördermaximum („Peak Oil“). Institutionen mit großer Nähe zur Energiebranche, wie etwa das Consulting-Unternehmen CERA, betreiben eine Kampagne zur „Entlarvung“ der „Peak-Oil-Theorie“. Die vorliegende Studie gehört zu einer langen Reihe von Arbeiten, die innerhalb und außerhalb der ASPO (Association for the Study of Peak Oil and Gas, etwa: Vereinigung zum Studium des Fördermaximums von Öl und Gas) entstanden sind und zeigen, dass das Ölfördermaximum keinesfalls mehr als „Theorie“ bezeichnet werden kann, sondern eine Realität ist, die sich bereits vor unseren Augen abspielt.
…Den Analysen unseres Szenarios zufolge ist das weltweite Ölfördermaximum 2006 eingetreten…
…Die wichtigste Erkenntnis ist, dass die Ölförderung nach dem Peak einen steilen Rückgang erleben wird.

Read more!


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16.000 Unterschriften

Thursday, March 6th, 2008

Spreeufer für Alle!Durch den überraschend großen Rücklauf wurden unsere eigenen Erwartungen noch übertroffen: Die Forderung nach Veränderung der Spreeuferplanungen stützt sich auf 16.000 Unterschriften, gesammelt in nur fünf Monaten. Diese haben wir heute offiziell beim Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg eingereicht. Wir sind froh, bereits einen Monat vor Ablauf der Sammelfrist diese sensationelle Resonanz belegen zu können. Wir sehen damit das vermeintlich positive Image des Mediaspree-Projektes als gestorben an.”

Fein! Wär hätte das gedacht? Wir gratulieren und sind gespannt wie es weitergeht.

Media Spree versenken


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Spreeufer für Alle!

Wednesday, February 6th, 2008

Spreeufer für AlleHeute ist anscheinend deutscher Aktionstag bei Sound Of Sirens! In Hamburg ist es die Kultur, die flöten geht - in Berlin das Stadtbild und die damit einhergehenden Freiräume. Als wenn wir nicht schon genügend Mainstreamkultur und Großveranstaltungshallen hätten, zumal man sowas ja auch in Bezirke packen kann, bei denen nicht so viel gewachsene und liebgewonnene Struktur weichen muss! Als hätte Berlin ein Platzproblem!

“Sie bauen uns die Scheiße in die Stadt. Um genau zu sein, wollen sie außer diesem häßlichen Riesenklotz der Mainstream-Kultur namens O2 Arena auch sonst noch jede Menge Kommerzkacke an die Spreeufer von Berlin-Friedrichshain und Kreuzberg bauen, so z.B. eine neue Straßenbrücke, die direkt im Kreuzberger Wrangelkiez mündet.

Alte, gewachsene Strukturen, für die wir diesen Teil Berlins so mögen, bleiben dabei leider auf der Strecke, dafür gibts Autoabgase, höhere Mieten und noch mehr leerstehende Hochhäuser und Betonwüsten. Eine Chance dies zu verhindern und dass Freiräume erhalten bleiben, besteht darin, das BürgerInnenbegehren “Spreeufer für alle!” zu unterschreiben.

Im Einzelnen soll die neue Brücke nur als Fußgängerbrücke konzipiert werden, eine Bebauung nur bis auf 50m ans Spreeufer erlaubt werden, womit die Investoren schon einen großen Teil der Baupläne wieder einstampfen können, sowie weitere Hochhäuser, die den Wohnkiez unvermeidlich Richtung Bürosilo schieben, gekippt werden.

Die benötigten 5500 Unterschriften sollten zu schaffen sein, denken wir. Wenn die Unterschriften zusammen sind, gibts eine Abstimmung mit Kreuzchen machen und so.”

via: Hedonist International


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