Doors of Perception

Monday, March 17th, 2008

Starting new conversations on design and innovation.

Doors of Perception is a design blog that not infrequently picks out the issue of design and sustainabilty.

I.e. read this article about ‘Ecocide’!

‘[...] A good example of ecocidal policy in action was an announcement last week concerning the Design Centre of the North (DCN). The regional development agency, One North East, has published a public call for tenders for organisations to run the new institution.

The word sustainability does not appear, once, in the accompanying text - despite the fact that 80 percent of the environmental impact of products and buildings is determined at the design stage. [...]‘

‘[...] Professional design bodies and old-paradigm design schools will persist in dragging their feet - but they are baggage we can afford to leave behind.’

Word!

Via: psfk.


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Was in Totnes’ bookshelves steht

Tuesday, March 11th, 2008

Zurück zu Totnes’ Buchläden. Es ist echt schön und ziemlich inspirierend, was man hier für Input bekommen kann. - Und zwar von konventionellen Buchläden bis hin zur kleinen Bücherei des Ortes: Überall gibt es Bücher zu ’sustainable and green living’.

Wir finden eine excellente Auswahl von Literatur über Climate Change und Peak Oil (überhaupt ist der Umgang mit dem ‘Erdölfördermaximum’ und seinen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hier bereits sehr klar realisiert und es gibt einfach schon sehr praktische Ratgeber und Guides für das Leben in der Übergangszeit bzw danach.) Der Input, wie man vom ‘abhängigen Konsumenten zum verantwortungsvollen Produzenten’ werden kann - ein zentraler Punkt der Permakultur im Entwickeln einer nachhaltigen Gesellschaft - ist hier in Totnes sehr zugänglich und umfassend: Da sind diverse Bücher über biologisches Gärtnern und Selbstversorgung, ökologisches Bauen und Renovieren, ökologisch bewusste Gemeinschaften/Ökodörfer und natürlich über Permakultur. Ausserdem haben wir den Eindruck, dass das Denken, die Philosophie eines neuen, integrierten Paradigmas, die dem ganzen zugrunde liegt, hier sehr weit ist. Es gibt viele Bücher zu Themen wie Ecosophy, Ecopsychology oder Holistic Science. Es macht Spass, unsere Gedanken und Empfindungen (siehe www.art-ecology-education.org) hier so umfassend und individuell ausgedrückt zu sehen.

Dies ist eine (Auswahl)Liste, die euch vielleicht einen kleinen Eindruck geben kann, wie die Buchläden in eurem Kiez, oder eurem Ort aussehen könnten…- vielleicht brauchen die ja einfach ein bischen Unterstützung von eurer Seite…;-). Einige Titel gibt es auch auf deutsch…

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Totnes, Sustainable Makers Talk at Bogan House

Friday, March 7th, 2008

‘An exploration of craft, design and the aesthetics of sustainability‘… das ist das Thema einer kleinen Veranstaltung gestern Abend im Bogan Haus, Totnes. Diavortrag von Toni Spencer, Schumacher College und Mitbegründerin von Sustainable Makers, einem Zusammenschluss von lokalen Handwerkern und Kunsthandwerkern im Rahmen der Transition Towns Bewegung. Anschliessend läd sie dazu ein, Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen. Im Thema selbst und in der Art wie ‘das Publikum’ reagiert, erzählt und diskutiert liegt eine Selbstverständlichkeit, die wir nicht gewohnt sind. Diskutiert wird nicht darüber, ob und warum wir unseren Lebensstil und unser Bewusstsein ändern müssen, sondern darüber, wie wir das tun können, welche Möglichkeiten es gibt, welche Ideen und Visionen, welche vorhandenen Infrastukturen, welche erst noch gedacht und erschaffen werden müssen und darüber, wo Hindernisse und Herausforderungen im bestehenden Bewusstsein, Verhalten und Gesellschaftssystem liegen.

Das alles unter dem Aspekt von einem kreativen Umgang mit den Konsequenzen von Peakoil, Climate Change & Co., und einem künstlerisch-ästhetischen Anspruch an Design. Ein interessanter, schöner und wichtiger Trend an britischen Kunsthochschulen: es geht immer mehr darum, selber in die Erfahrung des Machens zu gehen und anderen Erfahrungen zu ermöglichen, das Produkt ist nicht mehr Fokus der Ausbildung und des Designs! Auch wandelt sich die Bedeutung von dem, was Design ist und leisten kann: inzwischen wird der Prozess designed und nicht das Produkt, soziale und umweltpolitische Vorgänge und Zusammenhänge sind Thema, nicht nur rein ästhetisch-künstlerische….Spannend.

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