‘Let’s make Money’ - neuer Film von Erwin Wagenhofer (We feed the world)

Friday, August 29th, 2008

Als ich ihn bei der Premiere von ‘We feed the world’ in Hamburg kurz gesprochen habe, hat er schon ganz aufgeregt davon erzählt:
‘Das ist absurd! In Deutschland zum Beispiel besitzen 10% der Bevölkerung 90% des Kapitals!’

Jetzt ist sein neuer Film also (so gut wie) fertig.
Am 30. Oktober hat ‘Money’ Premiere, in dem Wagenhofer die Auswirkungen unseres Geldsystems betrachtet.
Extrem wichtiges Thema, wie ich finde. Ich hoffe, dass möglichst viele die Absurdität und Ungerechtigkeit dieses Systems realisieren und entsprechende Konsequenzen daraus ziehen.

Hier noch ein Statement aus dem Jahr 2000 als ‘Appetitanreger’ zum Weiterforschen (mit der seitdem fortschreitenden ‘Globalisierung der Märkte’ dürfte sich das mittlerweile weiter zugespitzt haben…):

Die reichsten zwei Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung besitzen mehr als die Hälfte des globalen “Haushaltsvermögens”. Im Gegensatz dazu halten die ärmsten 50 Prozent aller erwachsenen Weltbürger laut einer UN-Studie nur knapp ein Prozent in Händen.
Die Reichsten der Reichen - ein Prozent der Weltbevölkerung -teilen sich bereits rund 40 Prozent des globalen Wohlstands, das reichste Zehntel kommt sogar auf 85 Prozent.
World Institute for Development Economics Research von der United Nations University (UNU-WIDER) mit Sitz in Helsinki

und hier die entsprechenden Links:

letsmakemoney.at - offizielle Webseite zum Film
inwo.de
Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung. Deutsche Site, auf der ihr Zugang zu basic know-how bzgl. unseres Geldsystems, zu möglichen Alternativen und mehr findet. Sehr engagierte, vernetzte und aktive Seite
margritkennedy.de
Site von Prof.Dr.Margrit Kennedy. Verschafft Einblick in unser momentanes Geldsystem, in die Idee von komplementären Währungen und mehr. Sie untersucht und erforscht wirklich neue/andere Arten mit Geld umzugehen, bzw ‘Geld’ zu denken
geldreform.de
grosse Info/Datenbank, die sich mit Geld, Zinsen und Schuldenfragen auseinandersetzt
gemeinschaftsbank.de
Bei dieser Bank ist euer Geld zwar noch insoweit im konventionellen System, als daß sie mit Zinsen arbeitet, aber wenigsten habt ihr ein bischen Kontrolle darüber, wozu euer Geld verwendet wird. (weil, die normale Bank macht schließlich Geld mit eurem Geld. Das liegt da ja nicht einfach im Safe… - und ziemlich häufig würdet ihr das wahrscheinlich nicht so ok finden, mit wem und wie die Bank ihre Geschäfte macht…)
freiheitstattvollbeschäftigung.de
Initiative, die sich mit den Problematiken der Arbeitsgesellschaft beschäftigt und die ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger vorschlägt.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema kann einiges an Offenbarungen bewirken…
‘Money’ - das Buch zum Film von Erwin Wagenhofer


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On ‘The News’: Feedback and Appropriate Response vs Manufacturing Consent

Saturday, May 17th, 2008

Ok, this is about the media and its functions. Again: I do not claim to be an expert, call me a generalist, however, let’s see how far we get.

I’ll start with a quote of a beautiful essay by Donella Meadows, a professor, biophysicist, systems analyst, organic farmer, author, journalist and inspiration in the movement for sustainability. The essay is called ‘Dancing with Systems‘ and this particular part is about ‘Honouring and protecting information.’

A decision maker can’t respond to information he or she doesn’t have, can’t respond accurately to information that is inaccurate, can’t respond in a timely way to information that is late. I would guess that 99 percent of what goes wrong in systems goes wrong because of faulty or missing information.

If I could, I would add an Eleventh Commandment: Thou shalt not distort, delay, or sequester information. You can drive a system crazy by muddying its information streams. You can make a system work better with surprising ease if you can give it more timely, more accurate, more complete information.

Read more!


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Armedangels Fair Trade Clothing

Thursday, January 17th, 2008

Nein, es geht nicht um Mittelalter- oder Gothikfreaks, obwohl “Armedangels” auf dem ersten Blick schon eher zu einer World Of Warcraft Gilde, als zu einem Fairtrade Fashion Label passt. Kleiner Scherz am Rande. Soeben erreichte uns die Nachricht über Kölner Modemacher, welche es scheinbar äußerst ernst meinen mit ihrem sozialen Engagement, schenkt man den Worten Anton Jurinas Glauben:

Fairtrade Info“Wir sind ein junges und idealistisches Modelabel. Wir sind nicht öko, sondern ökologisch korrekt. Unser Style trägt sich mit gutem Gewissen, denn unsere Teile sind garantiert:

1. ORGANIC: Einsatz pestizidfrei angebauter, organischer Baumwolle (FLO zertifiziert)
2. FAIR: Kompromisslose Absage an Kinderarbeit (Fairtrade Zertifizierung)
3. CHARITY: 3,33€ pro verkauftem Stück werden in Kollaboration mit Kolping International für Hilfsprojekte in Santa Cruz, Bolivien gespendet.

Im September haben wir den Wirtschaftswoche Gründerwettbewerb 2007 gewonnen. Und von der Nachhaltigkeits-Community “Utopia” wurden wir neben Axel Milberg, Roland Emmerich, Christiane Paul etc. unter die 55 ersten Utopisten gewählt.
Neben unserer Fashion-Linie mit dem Namen “armedangels” hat die Social Fashion Company eine neue Produktlinie: Merchandising. Bands liefern das Design, wir produzieren auf Fairtrade zertifizierte und ökologisch produzierte T-Shirts, Hoodies, Polos etc. Erster Partner ist die Band “Silbermond” [...] ”

Das klingt doch alles recht vielversprechend. Und 3,33 sind bei einem nicht hochpreisigem “normal” consumer label eine richtige Ansage, im Gegensatz zu so manchem “Charity-Cent” der einen oder anderen großen Kette.

Klick!


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