The Rights of the Earth

Saturday, June 21st, 2008

Biodiversity is the diversity of life at various levels of organisation,ranging from genes, species, ecosystems, biomes and landscapes. As far as we can tell, the Earth just before the appearance of modern humans was the most biodiverse it has ever been during the 3.500 million years of life’s tenure on this planet, … We are haemorrhaging species at a rate up to 1.000 times the natural rate of extinction, or, more prosaically, every day we are losing 100 species, mostly in the great tropical forests because of our endless desire for petroleum, timber, soya, palm oil and beef. …

Stephan Harding in ‘Animate Earth’

Today, on the 21st of June 2008 we have an estimate of the world population of the human species of 6.704.922.712 people - growing momentarily at a rate of about 15.000 people every ten minutes. Check: (World Population Clock Projection)

Also: There is no habitat on earth that has not been seriously degraded by humans. More than 50% of wild habitat has been destroyed in 49 out of 61 Old World tropical countries.

I do not intend to play out ‘good’ against ‘bad’. But I would like to emphasize and support a radical shift in our perception of the world, since:

This devastation (and development) is currently being protected and fostered by legal and political establishments that exalt the human community while affording no protection to the non-human modes of being. …

The well-being of each member of the Earth community is dependent on the well-being of the Earth itself. Within this context, the following principles, expressed in terms of rights, should be recognised in national constitutions and in courts of law.

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Über Wasser?

Thursday, June 19th, 2008

Ein Dokumentarfilm von Udo Maurer, Österreich/Luxemburg 2007, Premiere gestern in der Kulturbrauerei in Berlin, in Anwesenheit des Regisseurs.
Tja.
Die Presse mag den Film, das Publikum mag den Film, der Regisseur mag seinen Film.
Das verwirrt mich einen Moment. Mich hat der Film empört, mich macht er wütend. Ich versuche, zu verstehen und meinem Empfinden Sprache zu geben.
Ich habe einen Film über Wasser erwartet, so ja auch der Titel auf Plakat und Flyer. Über das lebendige Wesen von Wasser, über Wasser als lebenserhaltende Substanz, über die Schönheit von Wasser, über die Bedeutung von Wasser für jedes Lebewesen und diesen Planeten, über die Verschmutzung von Wasser, über die Gefährdung von Wasser. Ich habe erwartet, dass der Film versucht, Wasser zu verstehen, zu respektieren und über Empathie einen tiefen Wunsch, es zu schützen, entstehen lässt.

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Understanding of Interdependence vs Cultural Genocide in Tibet

Tuesday, May 20th, 2008

dalai lama

The Dalai Lama was in Berlin yesterday and we participated in the demonstration to show our solidarity with the Tibetan People.
Knowing a bit on the background of the history of Tibet and the Dalai Lama it is beautiful and quite outstanding to hear him and witness his clarity, spontaneity and openness. Being a buddhist he believes in the interconnection and interdependence of all beings. (This is the same understanding modern science or indigenous people have and that plays, and will play more and more, a key role in our ability to create sustainable communities, or, to put it more bluntly: our ability to survive.) It is the understanding of: If you destroy the other, ultimately you destroy yourself.
This believe and wisdom is being put into prisons, tortured, massacred and intended to be cut off from the world. Its language, its traditions, its people are being wiped out for the sake of progress and stability.
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Animate Earth

Tuesday, May 6th, 2008

It is obvious that some kind of shift has to happen, will happen.

Observing and understanding the corporate world, the global economy, politics and society are crucial components to realize where we are at. But this won’t give us the keys to change, I don’t believe in changing from ‘within’, sticking to the old paradigms.

There is a lot coming up concerning the shift of paradigm, the shift of consciousness. One of the voices is Stephan Harding, Co-ordinator of the MSc in Holistic Science at Schumacher College, where he is also Resident Ecologist and a teacher. In his book ‘Animate Earth’ he explores how Gaian science can help us to develop a sense of connectedness with the ‘more-than-human’ world. His work is based on a careful integration of rational scientific analysis with our intuition, sensing and feeling.

Read an exerpt of the first chapter:

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Interview - Kleiner Kaufladen

Sunday, April 27th, 2008

Auf den ersten Blick kann man in dem Kleinen Kaufladen eine Art “Trödel-Privat-Ebay” sehen, auf dem zweiten merkt man schnell dass sich dahinter viel Mühe um Details, Leidenschaft und ein liebevolles Händchen verbergen muss, das man bei Power Sellern nicht findet.

Melanie Höhse verkauft nicht nur alten “Plunder”, sondern arbeitet ihn auch wieder auf, rearrangiert und kombiniert ihn mit selbstgemachten, so daß auf ganz bezaubernde Weise etwas neues entsteht. Sustainability at its best!

Kleiner Kaufladen - Logo

Sound Of Sirens - Interview - QuestionHallo Melanie!
Worum geht es denn bei deinem Projekt? Wie bist Du auf die Idee gekommen, alte Sachen aufzuarbeiten, teilweise mit neuem, sowie viel selbstgemachtem zu kombinieren und sie anschliessend über das Internet zu verkaufen?

Sound Of Sirens - Interview - AnswerIm Grunde fing alles in meiner Kindheit an. Mein Vater besaß damals ein Antiquitätengeschäft und direkt gegenüber hatte meine Mutter ein kleines Puppengeschäft in dem sie größtenteils alte Puppen und antike Teddybären repariert hat. Ich kann mich noch gut daran erinnern dass ich als Kind ständig einen muffigen Geruch in der Nase hatte, eine Mischung aus Mottenkugeln und altem Holz.
Inmitten dieser alten und mir damals so kostbar erscheinenden Schätze gab es immer viel zu entdecken.

Buy Handmade!

Meine Liebe zu alten Dingen habe ich demnach von meinen Eltern. Sie waren schon immer kreativ und gute Verwerter. Ich kann mich nicht daran erinnern dass wir damals anderorts eingekauft hätten. Durch die Haushaltsauflösungen meines Vaters hatten wir immer alles gleich zu Hause was wir benötigten. Das ist heute auch noch so, vieles in meiner Wohnung sind alte Dinge mit eigenen Erinnerungen – wenn auch materiell nicht wertvoll – und das versuche ich in meinem Shop zu transportieren. Da ich nicht ganz so viele Stunden dafür aufbringen kann, richtet sich die Größe des Sortiments nach meiner freien Zeit. Mittlerweile habe ich bis auf eine Reproduktion von alten Stofftieren die ich günstig erworben konnte, nur alte Produkte im Sortiment und als neuwertig gekennzeichnet, wenn die Qualität dem entspricht.

Kleiner Kaufladen - 001

Vieles der handgearbeiteten Dinge stammt von meiner Mutter. Durch das Internet hatte ich viele Denkanstöße, wie z.B. zuletzt durch die “Buyhandmade-Aktion” auf deren Seite genau erklärt wird warum es eine Bereicherung, nicht nur für sich selbst sein kann, mehr handgefertigte Produkte zu erwerben. Mir gefällt die Idee ganz gut dass man bereits existierendes weiternutzt oder verwertet und damit vielleicht auch etwas bescheidener leben kann – was nicht gleichzeitig bedeutet dass sich die “Lebensqualität” dadurch vermindert.

Sound Of Sirens - Interview - QuestionWürdest Du die Gründung deines Stores eher als Bauchentscheidung bezeichnen oder bist Du an das Projekt im kaufmännischen oder im philosphischem Sinne durchdachter herangegangen?

Sound Of Sirens - Interview - AnswerNein, im kaufmännischen Sinne auf keinen Fall! Das Ganze sehe anders aus, wenn der Shop mein Haupterwerb wäre. Dann könnte ich mehr Zeit investieren. Das Sortiment ausbauen. Da dies in dem Maße nicht mein Ziel sein kann, besitze ich nicht immer die freie Zeit um über Zielgruppen oder werbetechnische Strategien nachzudenken – nicht in dem Umfang in dem es ein Kaufmann täte.
Philosophisch klingt gut, aber da müsste ich lügen. Bauchentscheidung trifft es! Zunächst war die Idee, geprägt durch meine Eltern und den bereits vorhandenen Mitteln und dann entwickelten sich eigene Gedanken zur Umsetzung und Verbreitung. Ich versuche auf jeden Fall ein Stück meiner eigenen Lebensweise mit einfließen zu lassen und viel zu beobachten. Dazu gehören dann eben auch eigene Vorlieben, Neigungen und die Art und Weise wie man selber konsumiert.

The 5R’s

Ich achte darauf ob ich bestimmte Dinge überhaupt unbedingt benötige, bevor ich sie anschaffe. Wenn ich Päckchen packe schaue ich z.B. danach Material zu nehmen dass ich vorher regelmäßig horte, um es wiederzuverwenden. Dazu gehören dann alte Kartons, Füllmaterial, Papier. Momentan organisiere und plane ich eine Verkaufsausstellung mitsamt Eröffnungsparty in einem befreundetem Frisörsalon, dort werden dann auch sehr viele alte Waren zu erwerben sein, die jahrelang in Kartons munter vor sich hergestaubt haben. Auch hier versuche ich mit den gegebenen Mitteln zu arbeiten. Wahrscheinlich weil sich mein eigenes Konsumverhalten in den letzten Jahren selbst gewandelt hat, ist es mir wichtig geworden nicht unnötig zu verschwenden. Ich mache mir mehr Gedanken darum was ich kaufe, wenn ich es kaufe und gegebenfalls auch wo ich es einkaufe.

Sound Of Sirens - Interview - QuestionJetzt bin ich aber überrascht - im positivem Sinne. Ich hatte Dir die vorherige Frage gestellt, um das Gespräch in Richtung Nachhaltigkeit zu lenken. Dass Du mir jetzt mit dieser Antwort quasi einige Grundprinzipien des nachhaltigen Lebens auf dem Servierteller lieferst und darüber hinaus noch ein ökonomisches Anwendungsbeispiel aufzeigst - damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet! Es gibt wirklich keinen green and sustainable marketing master-plan in deiner Schreibtischschublade?

Sound Of Sirens - Interview - AnswerNein – ich vermute das ist bei mir eher instinktiv und hängt demnach viel mit meiner Erziehung zusammen. Ich kann mich z.B. noch gut erinnern dass meine Mutter mich oft ermahnt hat wenn ich stundenlang das Licht in Zimmern habe brennen lassen obwohl ich mich dort gar nicht aufgehalten habe. Das ist natürlich nur ein winziges Beispiel, summiert auf viele Menschen und deren Angewohnheiten kommt da aber Gewaltiges zusammen.

Kleiner Kaufladen - 004

Als Kind habe ich das nicht wirklich verinnerlicht, aber später sind mir dann doch viele Worte wieder in Erinnerung gekommen. Ich würde behaupten dass die Erziehung dahingehend doch sehr prägend ist, ebenso das Vorleben von Werten, der Respekt vor Menschen, die Wertschätzung der Natur.

Und auch was die Einstellung zum Geld angeht. Was unsere Eltern und auch Großeltern als Vorbildfunktion leben, sind doch recht einschneidende Erfahrungen. Wenn man als Kind bemerkt wie hart es ist sein Geld zu verdienen, besitzt man unter Umständen später auch ein ganz anderes Verhältnis zu Konsum. Man wäägt ab ob man etwas wirklich braucht und philosophisch gesehen kommt man irgendwann auch an einen Punkt an dem man sich nach seinen eigenen Bedürfnissen fragt – was einem letzendlich wichtig im Leben ist, was einen glücklich und zufrieden stellt.

Sound Of Sirens - Interview - QuestionWie siehst Du die Entwicklung unseres zukünftigen Konsumverhaltens in Hinblick auf Ressourcenverknappung und den daraus resultierenden Problemen?

2008 - Übergang vom Reden zum Handeln?

Sound Of Sirens - Interview - AnswerManchmal denke ich das Bewusstsein hat sich schon etwas gewandelt, gerade weil man sich heutzutage so vieler Informationsquellen bedienen kann, wie jetzt auch hier im Internet. Im Alltag gibt es Biosupermärkte, Biobauern, fair trade-Produkte, ökologische Landwirtschaft, etc. An anderen Tagen sehe ich das Ganze sehr schwarz und denke dass ich mich dahingehend täusche.

Heutzutage lebt man im Hier & Jetzt. Die meisten Menschen verhalten sich eher passiv statt aktiv. Das liegt wohl unter Anderem daran dass unsere schnellebige Zeit meist gar keinen Freiraum für andere und neue Lebensformen zulässt. Das ist ernüchternd. Weitsicht scheint vielen Einzelpersonen/Konsumenten nicht möglich weil sie befürchten ihre momentane Lebensart nicht ändern zu können – aufgrund finanzieller, zeitbedingter Umstände. Sie besitzen z.B. nicht die finanziellen Mittel/die Sicherheit um die Ernährung für eine ganze Familie umstellen zu können oder gar auf ihr Auto zu verzichten. Anderen mag es unbequem erscheinen Luxusgüter aus ihrem Leben zu streichen.

Kleiner Kaufladen - 002

Ich schließe mich dabezüglich der Wissenslücken nicht aus. Mehr Informationsfluss wäre hier angebracht. Damit erst einmal ein Rahmen für Diskussionen besteht und das Thema zu mehr Aufmerksamkeit gelangt. Verteuerung bei Gütern könnte eine, wenn auch, extreme Möglichkeit sein, Ressourcen zu schonen – so wäre man dann gezwungen seine Lebensart einzuschränken und neu umzulenken.
Denn ich befüchte das Ganze wird sich erst ändern, wenn erste Anzeichen von Knappheit und somit Folgen für unser tägliches Leben erkennbar sind. Weil dem Verbraucher dann letzendlich nichts anderes mehr übrig bleibt, als sich damit auseinanderzusetzen.

Sound Of Sirens - Interview - QuestionDann legst Du dich ja mit deinem Kleinen Kaufladen quasi ins gemachte Nest, leicht überspitzt gesagt. Glaubst Du, dass Reduktion und Wiederverwertung wirklich umzusetzbare Antworten auf die Fragen von morgen sind?

Sound Of Sirens - Interview - AnswerZumindest was den Umgang damit bei jedem Einzelnen betrifft. Da behaupte ich kann jede Person etwas dazu beisteuern, wenn die Bereitschaft vorhanden ist. Nur sehe ich das Problem eher darin dass niemand so recht weiß wie oder das Problem gar nicht vor Augen hat. Da müsste erst einmal Abhilfe geschaffen werden. Z.b. über die Wichtigkeit von gesunden Lebensmitteln aufklären, das könnte beim Arzt oder auch schon in der Schule passieren. Somit könnten Kosten im Gesundheitswesen eingespart werden.

Gesundes Essen muss nicht teuer sein und wer sich bewusst ernährt leistet einen Beitrag dazu gesund bleiben zu können. Im Haushalt lässt sich Energie sparen, doch keiner weiß so recht wo denn genau und welche täglichen Fallen überall lauern, die das Ganze so massiv machen. Seiten, wie z.B. Grünes Klima oder der Nachhaltigkeitsrat, schaffen da Abhilfe. Vieles sind wir selbst in der Lage zu steuern. Aber nur wer aufgeklärt ist, kann auch danach handeln. Und Jeder sollte, meiner Meinung nach, zumindest die Möglichkeit dazu haben.

Kleiner Kaufladen - 003

Sound Of Sirens - Interview - QuestionLetztes Wochenende fand deine erste Verkaufsausstellung statt. Wie lief denn die Eröffnungsparty?

Sound Of Sirens - Interview - AnswerEs waren sehr nette Leute anwesend und vielen hat es gut gefallen. Da es nicht übermäßig, aber angenehm voll war konnte ich mich mit einigen Gästen unterhalten. Es wurden Erinnerungen an früher geweckt und das hat für glasige Augen und Verzücktheit gesorgt. Ich fand es erfreulich zu sehen dass sich auch junge Menschen so für alte Dinge begeistern konnten. Ich habe es als positiv empfunden.

Sound Of Sirens - Interview - QuestionMelanie! Wir wünschen Dir noch viel Erfolg und eine gute Zeit mit deinem Kleinen Kaufladen. Bleib am Ball und vielen Dank für das Interview!

Sound Of Sirens - Interview - AnswerVielen Dank auch an Euch und gutes Gelingen bei Eurem tollen Projekt!


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‘Owning the Weather in 2025′

Tuesday, April 8th, 2008

Hört sich komisch an, oder? ‘In 2025 das Wetter besitzen’… Ich werd einfach versuchen, zu erklären worum es geht…:

Es geht um ‘Chemtrails’, das ist ein US Patent zur ‘Stratosphärischen Welsbach-Anreicherung zwecks Reduktion der globalen Erwärmung’.
Auf deutsch: Mit Flugzeugen wird eine Flüssigkeit (hauptsächlich Bariumsalze und Aluminium) in die Atmosphäre gesprüht, milchige Streifen entstehen und breiten sich aus und lassen so weniger Sonnenlicht auf die Erdoberfläche durchdringen. Die Aluminiumteilchen reflektieren das Sonnenlicht zurück in den Weltraum - die Temperatur fällt bis zu 10 Grad. Easy, no? Der Spiegel hat auch schon davon berichtet (wenn auch nicht sehr reflektiert…). Sogar das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) sieht darin Möglichkeiten zur Bekämpfung der globalen Erwärmung.

Und so langsam werde ich wieder unruhig…: Abgesehen von den Nebeneffekten dieser Eingriffe, abgesehen von der Tatsache, dass es sich hier um puren Anthropozentrismus handelt und um eine absolut mechanische Sicht der Erde und ihrer Abläufe, möchte ich auf den Hintergrund und die ursprüngliche Intension der Chemtrails hinweisen:

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Human Kind: Global Consciousness or Cancer?

Sunday, March 30th, 2008

Very accessible video on the global brain theory by Peter Russell:

earthfromspace.gif
‘Based on the themes in the book The Global Brain, this moving audio-visual presentation explores the idea that the Earth is an integrated, self-regulating living organism and asks what function humanity might have for this planetary being. It suggests that we stand on the threshold of a major leap in evolution, as significant as the emergence of life itself, and the essence of this leap is inner spiritual evolution. Moreover, Peter Russell maintains that it is only through such a shift in consciousness that we will be able to manage successfully the global crisis now facing us.’

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Alles wird so sein wie bisher, nur grüner - I don’t think so!

Tuesday, March 18th, 2008

Our prosperity and way of life are sustained by energy use. Energy security must be a priority of US trade and foreign policy. - National energy policy; The Cheney Report, May 2001

America faces a major energy supply crisis over the next two decades. The failure to meet this challenge will threaten our nation’s economic prosperity, compromise our national security, and literally alter the way we lead our lives. - Secretary of Energy Spencer Abraham, National Energy Summit, March 19, 2001

Zurück zu Deutschland: Wie bewusst ist uns diese Tatsache: ‘Unser Wohlstand und unsere Art zu Leben werden durch den Verbrauch von Energie aufrechterhalten…’ und dann die Tatsache, dass diese Energie in erster Linie durch den Gebrauch fossiler Brennstoffe erzeugt wird? Wieviele Kleidungsstücke besitzt Du, die nicht irgendwo in ihrer Herstellung auf Öl angewiesen sind? Wle gross ist der Anteil Deiner Ernährung, der in der Produktion ohne Kraftstoff auskommt? Wie sieht es mit deiner Mobilität aus? Oder mit der Heizung?

All die neuen grünen Technologien, die neue Art, grün und ethisch zu konsumieren, die neuen, zu erschliessenden grünen Märkte mit all ihren grünen Messen, die Lohas Bewegungen mit ihren Netzwerken und Blogs, all das macht mich mitunter etwas unruhig…Ich finde es gut, dass dadurch Netzwerke für Informationsaustausch geschaffen werden, aber solange das Denken ‘Wachstum’ im Vordergrund steht, solange wir nicht realisieren, dass unsere Probleme aus unserer Denk- und Wahrnehmungsweise entstehen und dass ganz einfach das Ende des Industriezeitalters eingeläutet worden ist, solange steuern wir auf einen Kollaps zu (und keiner weiss, wie der aussehen wird…).

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This entry is part 8 of 11 in the series SOS on Tour

Lernen für nachhaltiges Leben - Das Schumacher College

Friday, March 14th, 2008

schumacher collegeThe Schumacher College, in partnership with the University of Plymouth, is the first in the world to offer a post-graduate programme in Holistic Science.’

‘Das Schumacher College in Südwest-England ist eine der bekanntesten internationalen Institutionen für ökologische Studien und Nachhaltigkeit, wo namhafte WissenschafterInnen am Kreuzungspunkt zwischen Naturwissenschaften, Politik, Spiritualität und gelebter Nachhaltigkeit ihre Konzepte zur Zukunftsfähigkeit lehren.’

Ich mochte den ersten Eindruck, den ich vom Schumacher College bekam, als wir von Toni Spencer, Researcher und Project Developer des College, empfangen wurden und zusammen aßen. Das Gebäude war kleiner, als ich es mir vorgestellt hatte, die Leute schienen freundlich und offen. Ich sah den Tagesplan, der jeden morgen an eine Tafel geschrieben wird und auf dem unter anderem steht, wer an diesem Tag kocht. An diesem Tag war dafür Satish Kumar zuständig, der Programme Director des College…

Nach dem Abendessen trafen wir uns im Garten mit einigen Studenten zu selbstgemachtem Apple Cider. Die Gruppe des Master Programms für Holistische Wissenschaft ist klein (maximal 13 Teilnehmer) und international. Die Dozentenliste für das Programm ist sehr ausgewählt und inspirierend. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Studiengang eine sehr intensive und besondere Erfahrung sein muss.

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This entry is part 7 of 11 in the series SOS on Tour

‘Entwicklung, und was danach?’ - ein offener Abend mit Vandana Shiva

Thursday, March 13th, 2008

Der relativ kleine Raum des Schumacher Colleges war voll, richtig voll. Klar, Vandana Shiva ist echt ein Erlebnis! Zusammen mit Transition Towns Totnes veranstaltet das Schmacher College regelmässig offene Abende, diesmal war Vandana Shiva eingeladen: ‘Transformation of societies: Development, what next?’

Vandana Shiva ist eine inspirierende Persönlichkeit, einfach und freundlich im Auftreten, mit bestechendem Intellekt. Sie hat die Gabe, ausser den Fakten und Zahlen auch die Dynamiken und Strukturen, die dahinter stehen, anschaulich und sehr zugänglich darzustellen.

Als Einstieg gab Vandana Shiva einen kurzen Abriss über fünf vorherrschende Annahmen, die der westlichen Ökonomie zugrunde liegen und legte deren zerstörerische Auswirkung auf Natur und Menschen dar. Dann ging sie eingehend auf das Thema Biogas und Biodiesel ein. Irgendwo war mir schon klar, dass Biogas/Biodiesel im grossen Stil ‘Schmarrn’ ist, so to speak, aber ich war geplättet, dass weltweit in Biogas/Biodiesel eine ‘Lösung’ gesehen wird und geschockt darüber, wie weit die Umsetzung fortgeschritten ist, geschockt über das Ausmass der Auswirkungen auf die Umwelt, auf Bauern, auf ganze Kulturen. Und alles nur, um den Zusammenbruch unserer bestehenden Ökonomie und unserer Lebensweise, die auf Öl basieren, ein paar Jahre hinaus zu schieben! Macht mich sprachlos. Und was für einen Stellenwert hat Mobilität, das Auto, in unserer Gesellschaft, und was für einen Einfluss die Autoindustrie!

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Dance of Life, Ecological Thinking two steps ahead

Saturday, March 8th, 2008

satish kumar

Interview with Satish Kumar; NGO Director, Peace Activist

Also: Satish Kumar is Editor of Resurgence Magazine, Programme Director at Schumacher College and author of various books, which we read into in a bookstore in Totnes…


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