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Peking2008.com

Wednesday, June 4th, 2008

While the olympic curtain softly falls on the chinese repression in Tibet, the imaginary art-group Les Liens Invisibles celebrates the upcoming Olympic Games with a new fake-based hybridation between art, activism and advertising strategies.

Olympic Flame

“Exploiting the global visibility of the Olympic Brand, the ambiguous www.peking2008.com domain has been used by Les Liens Invisibles as a powerful advertising medium to subvert attention economy mechanisms and to promote the tactical (ab)use of fake-publishing as a new paradoxical way to reclaim the Truth.

(*) Please note that all offers from sponsors will cover the cost of renting the domain.”

Les Liens invisibles is an imaginary art-group from Italy. Their artworks are based on the invisible links between the infosphere, neural synapsis, and real life. See also: “Have a Fake!”


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ZOG - Surrend

Monday, January 21st, 2008

Surrend PlakatAb dem 22. Februar bis 29. März im Kunstverein Tiergarten, Berlin und vom 28. Februar bis 24. März im Wiener Quartier 21 ist die aktuelle Ausstellung “ZOG” der Subervsions-Künstlergruppe “Surrend” zu sehen. Die dänischen Künstler sind in der Vergangenheit vermehrt durch geschickte Unterwanderung der Medien (Meist fake Anzeigen und Plakate) international (von Burma, Iran, über Mecklenburg bis hin zu den Faröern) aufgefallen, welche sogar schon zum diplomatischem Eklat führten. Die Ziele ihrer satirschen Aktionen lassen sich grob mit Irritation und Provokation beschreiben und beleuchten die Meinungsfreiheit verschiedener Gesellschaften. Aber nicht nur die Rezipienten, sondern auch die Absender, die Redaktionen der Verläge und Sender, trifft es deutlich, welche sich ja bereitwillig Falschmeldungen und fake Anzeigen unterjubeln lassen und somit scheinbar jegliche Sorgfaltspflicht vermissen lassen.

Interessante Überlegung übrigens, dass sich diese klassischen Prinzipien des De-Brandings auch auf Staaten und Religionen übertragen lassen, was natürlich die Frage impliziert, wieviel sich Staaten und Religionen von den Markenführern abschauen mögen? Und wie sieht das womöglich umgedreht aus?

Anyway - jedenfalls: “Don’t believe in the media!”

(Ausser vielleicht dem Art-Magazin)


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